Schöne Wüste, Teil II
Ich kam also mit einem Bus in San Pedro an. In diesem Bus lernte ich einen Holländer und einen Briten kennen, die auch die Uyunitour hinter sich hatten und erstmal in San Pedro Halt machen wollten. Wir taten uns zusammen und gingen erst gemeinsam essen und danach auf die Suche nach einer Unterkunft und dann zu den Busunternehmen, geeignete Strecken für uns finden. Eine Verbindung nach Salta, Argentinien, eine nach Valparaiso in Chile und meinen Bus nach Arica. Mein Bus ging heute um 19 Uhr, also entschloss ich, noch etwas in San Pedro zu erleben.
Zusammen mit den beiden Jungs habe ich mir dann heute Fahrräder gelegen und das Valle de la Luna erkundet. Super war das. Einen Canyon mit Salzablagerungen, riesige Sanddünen, Steinformationen und unendliche Weiten.
Wir sind insgesamt 28 km gefahren, ging aber ständig auf und ab auf holpriger Strecke, das war schon anstrengend, wobei es auf dem Rückweg sehr schön lang bergab ging :)
Nach dem ganzen Fahren im Jeep war ein bisschen Bewegung auch nicht verkehrt.
Lustig war, dass es geregnet hat, denn Luke(der Engländer) meinte, das diese Wüste einer der trockensten Orte der Welt sei. Mysteriös!
Das war auf jeden Fall ein prima Aufenthalt mit einer echten, warmen Dusche und leckerem Essen und einem guten Hostel. Aber das hat alles seinen Preis, wenn man aus Bolivien kommt, erscheint Chile gleich noch teurer als zuvor. Aber so Klopapier auf dem Klo ist dann schon ein Luxus, den man gar nicht mehr gewohnt ist, nach Peru und Bolivien ;)
Wüsten und Höhlen und Cañons, das finde ich prima :)
Hier ein paar Impressionen des Tals des Mondes.
Lieben Gruß,
Heiko
Samstag, 14. April 2012
Salar de Uyuni
Hallo,
Ich sitze nach kurzer, aber intensiver Zeit in Bolivien in Chile im Bus Richtung peruanische Grenze. Das Ziel ist Arica. Von dort geht es dann zurück auf peruanisches Gebiet.
Genau weiß ich noch nicht wohin, aber ich denke, ich werde gleich ein ganzes Stück bis Ica fahren und dort noch 2 Tage verbringen, bevor ich nach Lima reise, um meinen nächsten Flug in eine andere Welt zu nehmen.
Die Wüste von Uyuni war unglaublich beeindruckend und sogar ziemlich vielfältig.
Ich bin morgens um kurz nach 7 in Uyuni nach einer katastrophalen Busfahrt von La Paz aus angekommen und habe erstmal gefrühstückt.
Dann hab ich um 8 eine 3 Tages-Tour gebucht, die um 10:30 Uhr starten sollte und für mich 3 Tage später an der chilenischen Grenze enden sollte. Da warte ein Bus auf mich.
Am ersten Tag war ich dementsprechend groggy nach dem ich kaum geschlafen hatte.
Meine Gruppe bestand aus 3 Paraguayern, 2 Argentiniern und Edwin, unserem bolivianischen Guide.
Ich wollte die Gruppe nicht aufhalten und habe denen gesagt, dass die wegen mir kein englisch reden müssen.
Also ging es munter auf Spanisch los.
Ich saß immer gern dabei und habe nichts verstanden. Das wichtigste hat mir der Argentinier Gonzalo übersetzt.
Zunächst ging es zu einem Zugfriedhof nahe Uyuni. Das sah schon sehr seltsam aus, wie die Züge so in der Wüste vor sich hin rosten.
Wir haben anschließend ein kleines Dorf besucht, wo uns ein wenig gezeigt wurde, wie das Salz so verarbeitet wird. Ich hab aber keine Ahnung :D.
Danach ging es zur Salzwüste, wo tatsächlich alles einfach weiß ist.
Dort haben wir gegessen und sind dann zu einem Teil gefahren, wo noch Wasser stand und atemberaubende Reflexionen zu sehen waren. Stark!
Unser Jeep war ein Lexus, recht komfortabel und auch recht gut gefahren vom guten Edwin.
Übernachtet haben wir in einem kleinen Ort am Rande der Wüste. Dort kam zum ersten Mal der Schlafsack zum Einsatz und er hat einen guten Dienst erwiesen. Wird ein wenig kalt in der Wüste und die Herbergen dort haben nicht so die mega Ausstattung.
Am nächsten Tag ging es durch die Wüste, wo nicht mehr so viel Salz war, dafür aber tolle Steinformationen zum rumklettern und solche Späßchen.
Außerdem gab es einige Lagunen mit Massen an Flamingos. Sehr elegante Vögel, das muss man sagen.
Ein toller Ort jagte den anderen.
Abends haben wir in so ein paar Hütten mitten in der Wüste übernachtet. Hier wurde es richtig frostig. Dafür konnte man unfassbar viele Sterne sehen. Mittlerweile waren wir auf 4.400 m Höhe, das merkt man schon sehr krass. Man hat ständig Durst, ist schnell außer Atem und muss ständig pinkeln. Ein Teufelskreis...
Der Himmel war klar und es gab keinen Storm, außer ein wenig Lampen, die von Solarzellen angetrieben waren , also auch kaum Licht.
Ich habe noch nie so einen mit Sternen gefüllten Himmel gesehen. Schön!
Am nächsten Morgen ging es um 5 Uhr Richtung Geysiren, alles war total vernebelt und kalt, gefroren und beeindruckend. Wir kamen dort bis auf 5.000 m Höhe.
Gefrühstückt haben wir in ein paar Hütten an einem See, wo man auch in heißen Quellen baden konnte. Das habe ich natürlich gemacht. Die waren so heiß, dass man Schmerzen hatten, als man aus der Kälte hineinstieg.
Danach war mir aber im Vergleich zu meiner Gruppe, die nicht im Wasser waren, doch ziemlich warm :)
Wir haben uns dann auf dem Weg zur Grenze noch eine Lagune angeguckt, wo es eine Rolle Reflexion mit einem Berg gab.
Danach musste ich mich verabschieden, denn die anderen fuhren nach Uyuni zurück. Ich stieg in den Bus und überquerte zum dritten Mal die Grenze nach Chile. Dann war ich in San Pedro in der Atacamawüste. Doch dazu später mehr in dem Beitrag zu San Pedro.
Genießt die Bilder, da kommen auch noch ein paar nach, wenn mir die Anderen ihre Bilder schicken, denn die Südamerikaner in meiner Gruppe hatten alle tolle Kameras und werden mir noch einige Bilder zusenden. Freut euch darauf.
Hier erstmal meine ;)
Gruß,
Heiko
Ich sitze nach kurzer, aber intensiver Zeit in Bolivien in Chile im Bus Richtung peruanische Grenze. Das Ziel ist Arica. Von dort geht es dann zurück auf peruanisches Gebiet.
Genau weiß ich noch nicht wohin, aber ich denke, ich werde gleich ein ganzes Stück bis Ica fahren und dort noch 2 Tage verbringen, bevor ich nach Lima reise, um meinen nächsten Flug in eine andere Welt zu nehmen.
Die Wüste von Uyuni war unglaublich beeindruckend und sogar ziemlich vielfältig.
Ich bin morgens um kurz nach 7 in Uyuni nach einer katastrophalen Busfahrt von La Paz aus angekommen und habe erstmal gefrühstückt.
Dann hab ich um 8 eine 3 Tages-Tour gebucht, die um 10:30 Uhr starten sollte und für mich 3 Tage später an der chilenischen Grenze enden sollte. Da warte ein Bus auf mich.
Am ersten Tag war ich dementsprechend groggy nach dem ich kaum geschlafen hatte.
Meine Gruppe bestand aus 3 Paraguayern, 2 Argentiniern und Edwin, unserem bolivianischen Guide.
Ich wollte die Gruppe nicht aufhalten und habe denen gesagt, dass die wegen mir kein englisch reden müssen.
Also ging es munter auf Spanisch los.
Ich saß immer gern dabei und habe nichts verstanden. Das wichtigste hat mir der Argentinier Gonzalo übersetzt.
Zunächst ging es zu einem Zugfriedhof nahe Uyuni. Das sah schon sehr seltsam aus, wie die Züge so in der Wüste vor sich hin rosten.
Wir haben anschließend ein kleines Dorf besucht, wo uns ein wenig gezeigt wurde, wie das Salz so verarbeitet wird. Ich hab aber keine Ahnung :D.
Danach ging es zur Salzwüste, wo tatsächlich alles einfach weiß ist.
Dort haben wir gegessen und sind dann zu einem Teil gefahren, wo noch Wasser stand und atemberaubende Reflexionen zu sehen waren. Stark!
Unser Jeep war ein Lexus, recht komfortabel und auch recht gut gefahren vom guten Edwin.
Übernachtet haben wir in einem kleinen Ort am Rande der Wüste. Dort kam zum ersten Mal der Schlafsack zum Einsatz und er hat einen guten Dienst erwiesen. Wird ein wenig kalt in der Wüste und die Herbergen dort haben nicht so die mega Ausstattung.
Am nächsten Tag ging es durch die Wüste, wo nicht mehr so viel Salz war, dafür aber tolle Steinformationen zum rumklettern und solche Späßchen.
Außerdem gab es einige Lagunen mit Massen an Flamingos. Sehr elegante Vögel, das muss man sagen.
Ein toller Ort jagte den anderen.
Abends haben wir in so ein paar Hütten mitten in der Wüste übernachtet. Hier wurde es richtig frostig. Dafür konnte man unfassbar viele Sterne sehen. Mittlerweile waren wir auf 4.400 m Höhe, das merkt man schon sehr krass. Man hat ständig Durst, ist schnell außer Atem und muss ständig pinkeln. Ein Teufelskreis...
Der Himmel war klar und es gab keinen Storm, außer ein wenig Lampen, die von Solarzellen angetrieben waren , also auch kaum Licht.
Ich habe noch nie so einen mit Sternen gefüllten Himmel gesehen. Schön!
Am nächsten Morgen ging es um 5 Uhr Richtung Geysiren, alles war total vernebelt und kalt, gefroren und beeindruckend. Wir kamen dort bis auf 5.000 m Höhe.
Gefrühstückt haben wir in ein paar Hütten an einem See, wo man auch in heißen Quellen baden konnte. Das habe ich natürlich gemacht. Die waren so heiß, dass man Schmerzen hatten, als man aus der Kälte hineinstieg.
Danach war mir aber im Vergleich zu meiner Gruppe, die nicht im Wasser waren, doch ziemlich warm :)
Wir haben uns dann auf dem Weg zur Grenze noch eine Lagune angeguckt, wo es eine Rolle Reflexion mit einem Berg gab.
Danach musste ich mich verabschieden, denn die anderen fuhren nach Uyuni zurück. Ich stieg in den Bus und überquerte zum dritten Mal die Grenze nach Chile. Dann war ich in San Pedro in der Atacamawüste. Doch dazu später mehr in dem Beitrag zu San Pedro.
Genießt die Bilder, da kommen auch noch ein paar nach, wenn mir die Anderen ihre Bilder schicken, denn die Südamerikaner in meiner Gruppe hatten alle tolle Kameras und werden mir noch einige Bilder zusenden. Freut euch darauf.
Hier erstmal meine ;)
Gruß,
Heiko
Samstag, 7. April 2012
Frohe Ostern aus La Paz
Hallo liebe Leser,
Heute und morgen bin ich in La Paz, eine nette Stadt auf 3.600m Höhe. Bolivien hat weniger Komfort und Infrastruktur als Peru, aber ich fühle mich in La Paz ziemlich wohl. Da ich aber nur noch 10 Tage habe, bis mein Flug nach Los Angeles geht, geht es morgen Abend schon weiter nach Uyuni, wo ich dann eine Tour durch die Salzwüste da machen möchte, möglichst mit einem Ende in San Pedro de Atacama in Chile. Von dort aus ist der Plan, wieder nach Norden zu reisen, je nach Zeit noch in Arequipa und/oder Ica Halt zu machen, und dann am 17.4 wieder in Lima zu sein oder einen Tag davor. Danach muss ich mich dann auch erstmal ein wenig in den USA entspannen und herausfinden, was ich denn da so machen möchte.
Ich gehe davon aus, dass ich bis Chile erstmal kein Internet mehr habe. Von daher wünsche ich euch allen ein frohes Osterfest und schöne Feiertage.
Anbei noch ein paar Bilder aus dem vollen und diversen La Paz.
Es grüßt,
Heiko
Heute und morgen bin ich in La Paz, eine nette Stadt auf 3.600m Höhe. Bolivien hat weniger Komfort und Infrastruktur als Peru, aber ich fühle mich in La Paz ziemlich wohl. Da ich aber nur noch 10 Tage habe, bis mein Flug nach Los Angeles geht, geht es morgen Abend schon weiter nach Uyuni, wo ich dann eine Tour durch die Salzwüste da machen möchte, möglichst mit einem Ende in San Pedro de Atacama in Chile. Von dort aus ist der Plan, wieder nach Norden zu reisen, je nach Zeit noch in Arequipa und/oder Ica Halt zu machen, und dann am 17.4 wieder in Lima zu sein oder einen Tag davor. Danach muss ich mich dann auch erstmal ein wenig in den USA entspannen und herausfinden, was ich denn da so machen möchte.
Ich gehe davon aus, dass ich bis Chile erstmal kein Internet mehr habe. Von daher wünsche ich euch allen ein frohes Osterfest und schöne Feiertage.
Anbei noch ein paar Bilder aus dem vollen und diversen La Paz.
Es grüßt,
Heiko
Donnerstag, 5. April 2012
Inka Trail Bilder
Hier mal ein paar Bilder von den letzten Tagen
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| Downhillbiking: Meine Gruppe. Mir hat kein Helm gepasst :/ |
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| Downhillbiking: Ein Teil der Strecke |
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| Downhillbiking: Danach |
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| Das alte Santa Maria: vor 15 Jahren ueberflutet |
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| Lustige Inkakostueme. |
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| Inkabemalung und Sacred Valley |
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| Sacred Valley |
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| Inkatrail oben im Sacred Valley |
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| Blick auf Machu Picchu von unten |
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| Entlang der Bahnstrecke zum Machu Picchu |
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| Machu Picchu: Inkatreppen |
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| Machu Picchu: Kondortempel |
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| Machu Picchu: Fenster |
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| Machu Picchu: Je praezieser die Felsen gearbeitet sind, desto wichtiger ist das Gebaeude, hier die Rueckseite des Tempel der Sonne |
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| Machu Picchu |
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| Berge um den Machu Picchu |
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| Machu Picchu |
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| Machu Picchu von oben |
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| Machu Picchu von oben mit Tourist |
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| Machu Picchu |
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| Machu Picchu: Mauern |
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| Zurueck in Cusco |
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| Plaza de Armas Cusco |
Mittwoch, 4. April 2012
Machu Picchu.
Hallo,
Die letzten Tage war ich also auf dem Inka Jungle Trail und hatte eine sehr schöne und abwechslungsreiche Zeit.
Heute sind wir dann auf den Machu Picchu gewandert, das ist wirklich ein beeindruckendes Stück Weltkultur.
Am ersten Tag der Tour sind wir mit dem Rad einen hohen Pass runter gerast und haben spätnachmittags Wildwasserrafting gemacht. Es war ein sehr aktiver Tag und Abends waren wir sehr platt.
Am nächsten Morgen ging es schon um 6 Uhr morgens los. An diesen Tag waren wir sehr lang unterwegs. 8 Stunden davon sind wir gewandert und mit Pausen und essen waren wir den ganzen Tag unterwegs. Die Strecke war sehr beeindruckend. Ging durch Dschungel, am Fluss entlang und über Bergpfade, die die Inka benutzt haben.
Abends endete die Wanderstrecke bei natürlichen heißen Quellen, wo wir unsere geschundenen Körper entspannen konnten. Es hat morgens sowie abends sehr stark geregnet. Wir sind mit dem letzten Bus von den heißen Quellen weggefahren. Der war unfassbar überfüllt. Das war so ein Auto, vergleichbar mit nem Transit oder einem T5. Drinnen saßen ungefähr 15 Leute und 4 Leute mussten auf dem Dach fahren, ich war glücklicherweise auch darunter, denn die Fahrt war total lustig. Es war stockdunkel und es goss wie aus Kübeln. Die Straße war quasi nur noch Schlamm. Was für eine unglaubliche Fahrt das doch war. Ich saß zum Teil gefühlt über dem Fluss, der neben der „Straße“ entlangführte. Und es da es nur Schlamm gab, ging es auf und ab wie verrückt. Wahnsinn. Zum Glück hatte ich noch die Badehose vom schwimmen in den Quellen an, also war das kein Problem.
Gestern waren wir dann morgens in einem Tal und haben ziplining gemacht. Dabei fährt man an einem Klettergurt befestigt über Schluchten und Abgründe. Man wird mit seinem Karabiner mit so Rollen dran an einem Drahtseil befestigt und dann geht's los. Es gab 6 Seile. Das längste war 400' lang und das höchste ging 155m über dem Boden entlang. Hat sehr viel Spaß gemacht. Danach sind wir zu unserem Zielort gewandert, dem Touristendorf am Fuß vom Machu Picchu, wo es dann heute hoch ging.
Um 4 Uhr sind wir aufgestanden, damit wir pünktlich um 6, wenn der aufmacht, oben sind. Wir waren ein wenig früher da und haben dann gefrühstückt :)
Dann ging es hinein in den Park. Es war noch sehr neblig, aber schon sehr beeindruckend. Als die Sonne dann nach und nach den Nebel vertrieben hatte, bot sich uns ein atemberaubender Anblick dieser faszinierenden Inka Stadt.
Da die spanischen Eroberer damals alle Inkadörfer vernichtet haben, gibt es recht wenig erhaltene Gebäude der Inka, außer halt in den Bergen, denn da waren die Spanier nicht oder die Inka haben die Wege zerstört. Machu Picchu wurde erst 1911 wieder entdeckt und ist zu 80% erhalten. Das ist unfassbar beeindruckend, was se Inka im 15. Jahrhundert da oben auf 2.400 m aufgebaut haben. Ich bin immer noch total baff.
Gerade sitze ich im Bus zurück nach Cusco und ich werde langsam sehr müde. Morgen wird entspannt und dann gibt's noch mehr Bilder und vielleicht noch mehr Berichte, denn es ist soviel mehr noch passiert und ich hab sehr viele nette Menschen kennengelernt und alles. Alles sehr schwer so zu beschreiben.
Ich wünsche dir einen guten Tag, wenn du das liest,
Dein Heiko
Die letzten Tage war ich also auf dem Inka Jungle Trail und hatte eine sehr schöne und abwechslungsreiche Zeit.
Heute sind wir dann auf den Machu Picchu gewandert, das ist wirklich ein beeindruckendes Stück Weltkultur.
Am ersten Tag der Tour sind wir mit dem Rad einen hohen Pass runter gerast und haben spätnachmittags Wildwasserrafting gemacht. Es war ein sehr aktiver Tag und Abends waren wir sehr platt.
Am nächsten Morgen ging es schon um 6 Uhr morgens los. An diesen Tag waren wir sehr lang unterwegs. 8 Stunden davon sind wir gewandert und mit Pausen und essen waren wir den ganzen Tag unterwegs. Die Strecke war sehr beeindruckend. Ging durch Dschungel, am Fluss entlang und über Bergpfade, die die Inka benutzt haben.
Abends endete die Wanderstrecke bei natürlichen heißen Quellen, wo wir unsere geschundenen Körper entspannen konnten. Es hat morgens sowie abends sehr stark geregnet. Wir sind mit dem letzten Bus von den heißen Quellen weggefahren. Der war unfassbar überfüllt. Das war so ein Auto, vergleichbar mit nem Transit oder einem T5. Drinnen saßen ungefähr 15 Leute und 4 Leute mussten auf dem Dach fahren, ich war glücklicherweise auch darunter, denn die Fahrt war total lustig. Es war stockdunkel und es goss wie aus Kübeln. Die Straße war quasi nur noch Schlamm. Was für eine unglaubliche Fahrt das doch war. Ich saß zum Teil gefühlt über dem Fluss, der neben der „Straße“ entlangführte. Und es da es nur Schlamm gab, ging es auf und ab wie verrückt. Wahnsinn. Zum Glück hatte ich noch die Badehose vom schwimmen in den Quellen an, also war das kein Problem.
Gestern waren wir dann morgens in einem Tal und haben ziplining gemacht. Dabei fährt man an einem Klettergurt befestigt über Schluchten und Abgründe. Man wird mit seinem Karabiner mit so Rollen dran an einem Drahtseil befestigt und dann geht's los. Es gab 6 Seile. Das längste war 400' lang und das höchste ging 155m über dem Boden entlang. Hat sehr viel Spaß gemacht. Danach sind wir zu unserem Zielort gewandert, dem Touristendorf am Fuß vom Machu Picchu, wo es dann heute hoch ging.
Um 4 Uhr sind wir aufgestanden, damit wir pünktlich um 6, wenn der aufmacht, oben sind. Wir waren ein wenig früher da und haben dann gefrühstückt :)
Dann ging es hinein in den Park. Es war noch sehr neblig, aber schon sehr beeindruckend. Als die Sonne dann nach und nach den Nebel vertrieben hatte, bot sich uns ein atemberaubender Anblick dieser faszinierenden Inka Stadt.
Da die spanischen Eroberer damals alle Inkadörfer vernichtet haben, gibt es recht wenig erhaltene Gebäude der Inka, außer halt in den Bergen, denn da waren die Spanier nicht oder die Inka haben die Wege zerstört. Machu Picchu wurde erst 1911 wieder entdeckt und ist zu 80% erhalten. Das ist unfassbar beeindruckend, was se Inka im 15. Jahrhundert da oben auf 2.400 m aufgebaut haben. Ich bin immer noch total baff.
Gerade sitze ich im Bus zurück nach Cusco und ich werde langsam sehr müde. Morgen wird entspannt und dann gibt's noch mehr Bilder und vielleicht noch mehr Berichte, denn es ist soviel mehr noch passiert und ich hab sehr viele nette Menschen kennengelernt und alles. Alles sehr schwer so zu beschreiben.
Ich wünsche dir einen guten Tag, wenn du das liest,
Dein Heiko
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