Donnerstag, 5. Juli 2012

Wellington

Hallo Leser,

jetzt hab ich es etwas schwerer, euch mit Bildern zu versorgen, denn ich hab endlich wieder eine richtige, echte, tolle Kamera.

Hurra.

Also muss ich dann von Zeit zu Zeit mal an einen Hostel PC und dort Bilder hin und her schieben, wie ich es jetzt gerade auch mache und dann auch gleichzeitig die SD Karten auf USB Sticks entleeren.

Also lade ich jetzt schon mal ein paar Bilderchen hoch, auch wenn es ein GoPro(die Helmkamera) und nur ein paar Bilder aus der Kamera sind, denn heute war nicht so das schöne Wetter.#

Ich bin mit dem Cable Car den Berg zum botanischen Garten hochgefahren und habe meine neue Kamera ausprobiert und mich daran erfreut :D

Ich bleibe jetzt noch bis Sonntag in Wellington, dann geht meine Fähre auf die Südinsel und das Abenteuer weiter.

Bis dann,

Heiko

Mountainbiken in Taupo

Wellington Hafen

Ententeich Botanischer Garten Wellington

Kalte Ente

Im Cable Car

Waitomo Caves

Sonntag, 1. Juli 2012

6 Monate. 1/2 Jahr. Eine Bilanz.

Hallo!

Die letzten beiden Tage hab ich nach der Wanderung da nichts mehr gemacht und mich körperlich und geistig ausgeruht und ich war auch ein ganz kleines bisschen krank.
Am 2.1. brach ich auf in die bunte Welt und jetzt ist der 2.7. Verrückt, nicht?
Viel hat sich verändert in der Zeit, aber nicht zu viel.
Eigentlich kann man diese Reise prima in Abschnitte einteilen, die Stationen, die ich hinter mir habe nämlich.
Was ich toll daran finde, dass ich auf verschiedenen Kontinenten komplett unterschiedlich gereist bin und abgesehen von den komplett unterschiedlichen Landschaften und Menschen auch ganz andere Erfahrungen mit verschiebenden Reisemöglichkeiten gemacht hab und auch noch machen werde.
Das Reisen mit Freunden in Südafrika, erst ohne, dann mit Auto war ein klasse Beginn und eine super Art, dieses Land zu erkunden. Sich auf andere Menschen einlassen ist gar nicht so schwer, man muss aber tatsächlich etwas planen, zumindest immer die nächsten Tage, aber das fällt leicht, wenn man sich gut versteht.
War doch nicht schlecht, oder? ;)
Danach hab ich mich quasi selbst ins kalte Wasser geworfen: keine Freunde, keine Sprache, keine Ahnung.
Hammer!
Ich weiß gar nicht, warum das ab Buenos Aires nach einer Gewöhnungszeit und ein paar Krisen so gut geklappt hat, aber das ist ja rückblickend auch Wurscht. Von Ort zu Ort mit dem Bus und unterwegs die Route planen. In Südamerika hatte ich 3 Orte, die ich unbedingt sehen wollte. Ushuaia/Patagonien, Machu Picchu und die Uyuni. Dafür hätte ich keine 11 Wochen gebraucht, aber da waren dann auch die ein oder anderen Dinge dabei, die mich dann sehr sehr überrascht haben. Toll! Viel zusammenreisen und öffentliche Transportmittel, das war Südamerika.
Danach kam dann der Norden und somit meine zumindest fortgeschrittene Kommunikation zurück. Das war eine Erleichterung! Herrlich. Dann die Touren mit Auto und Zelt und mir wirklich sehr allein haben auch Spaß gemacht.
Fiji war transportmäßig eher easy, Flugzeug und Boot und Schwimmflossen, aber hauptsächlich wenig Bewegung und pure Entspannung.
Jetzt NZ mit einem Buspass und wieder wohnen in Hostels ist auch schön, man sieht viele Reisende, was in den USA zum Teil gar nicht so war. Auch sehr schön, wobei hier echt jeder ist, aber das macht das Land nicht weniger sehenswert. Außerdem ist das wohl mit Australien das einfachste zum reisen, denn es ist vom Gefühl her Europa mit Hammerlandschaften, und denkbar einfach zum bereisen. Auch mal ganz nett ;)
Zudem vergleichsweise kompakt und man kann in der Zeit, die ich hier habe, unglaublich viel sehen. Gerne auch mal im Sommer dann mit einem Camper. In den Genuss komme ich ja als nächstes ab Melbourne, das wird sicher toll. Ich habe die Freiheit des Automobils in den USA schon sehr genossen und nun fällt dann auch die ewige Einsamkeit weg. Das kann nur toll werden. Danach kommt noch Asien, wo ich dann natürlich auch berichten werde, wie ich dort so reise.
Ein halbes Jahr ist rum, kein halbes Jahr ist mehr zu gehen, bis ich wieder daheim bin. Die Rückblicke sind toll, die Ausblicke auch. Ich kann mich nicht beschweren.
Einen Dank an alle, die mich unterstützen und für mich da sind.
Vielen Dank für dieses Jahr!
Herzlichste Grüße
Heiko

Freitag, 29. Juni 2012

One does not simply walk into Mordor.

I just did :)

Ich war heute auf einer 8 Stunden Wanderung über die Tongariro Crossing, Tongariro heißt der Nationalpark auch. Das was anstrengend, insgesamt 19,4 Kilometer auf und ab, einen Großteil mit Steigeisen, ist ja ordentlich Schnee da. Ja, hier wurde also der größte Teil der Mordorszenen von Herr der Ringe gefilmt, voll super. Im Winter kann man das jetzt nicht so megagut erkennen, aber traumhaft schön ist es trotzdem. Erinnert an Hoth, den Eisplanet aus Star Wars.
Wir waren eine große Gruppe 25 oder so, hatten aber auch 3 Guides, die gut waren. Wir haben einen Pfad in den Schnee und das Eis kloppen müssen, dabei haben wir mit den Eispickeln gearbeitet.
Nach dem langen Tag und der Dusche jetzt fühle ich mich müde, aber sehr zufrieden. Das wird als beste Ein-Tages-Wanderung von Neuseeland ausgelobt und dadurch waren sie Erwartungen natürlich sehr hoch, konnten aber problemlos erfüllt werden, da wir unglaublich tolles Wetter hatten.
Morgen schlafe ich erstmal aus und gucke, wie es meinen Beinen geht. Dann mache ich wohl nen ruhigen Tag mit lesen und so :)
Danach habe ich noch 2 Tage hier, bevor es nach Wellington, die Hauptstadt weitergeht.
Vielleicht gehe ich eine Runde Snowboard fahren, man weiß es nicht. Lust hab ich heute bei dem vielen Schnee schon bekommen :)
Wird so oder so ganz nett.
Lieben Gruß
Heiko

Rotorua - Waitomo - National Park

Kia ora,

Ich bin jetzt im Winter angekommen.
Was ist noch in Rotorua passiert?
Ich war Mountainbike fahren/wandern und bin durch schöne Natur gefahren.
Heute bin ich weiter gedüst und habe auf dem Weg in den Nationalpark die Waitomohöhlen angeguckt. Das war cool, ich hab Untergrundrafting gemacht und das war klasse, mit Glühwürmchen gucken und dunkel und alles. War aber kaaaaaaalt und darum war essbar auch nicht ganz so schlimm, dass die Tour nur 1 1/2 Stunden war. Dann ging es weiter. Der Nationalpark, in dem ich bin, hat auch einen Namen, glaube ich, wird aber überall nur National Park genannt. Ist ja auch egal, die ganzen Maori Namen kann ich mir eh nur schwer merken. Auf dem Weg haben wir allerlei tolle Natur gesehen und viele Fotos gemacht. In dem Nationalpark ist auch der Berg, der als Schicksalsberg in Herr der Ringe Kulisse war ;)
Dann sind wir an dem Teich vorbeigekommen, wo Gollum den Fisch fängt und Faramir Frodo und Sam und Gollum aufgreift. Ist schön da und ein Wasserfall.
Vielleicht erkennt ihr ja was auf den Bildern!
Morgen geht's in die Berge zum wandern, ich werde davon berichten.
Heute war unfassbar gutes Wetter, kalt, aber glasklar.
Ich hoffe, morgen geht es so weiter.
Alpine Crossing heißt es ab 7 Uhr morgens.
Ciao,
Der Heiko

Sonntag, 24. Juni 2012

Whakarewarewa

Hallo,

Ich war heute in dem Dorf Whakarewarewa(das ist nur der kurze Name, den richtigen Namen hab ich aufm Foto), wo noch ein paar Maoristämme leben und da mit Tourismus ihr Geld verdienen. Auch dort haben sie Thermalquellen, die sie für diverse Zwecke einsetzen. Sieht schon ziemlich cool aus, wenn das halbe Dorf dampft. Vor allem jetzt im Winter dampft das noch mehr, auch die Geysire sind den ganzen Tag aktiv, dafür aber nicht so kräftig, weil sie durch den dauerhaften Austritt nicht so viel Druck aufbauen. Sieht trotzdem schön aus. Ich hab dampfgekochtes Essen gegessen, Tänze und Gesang der Maori angesehen und bin in der Natur dort ein wenig gewandert. Vorher gab es eine geführte Tour durch das Dorf und der Guide war nett und die Tour informativ, der wohnt da schließlich selbst.
Kann man sich mal angucken, muss ich im Nachhinein sagen. Zumal das Wetter mitgespielt und ich nur auf dem Hinweg und auf dem Rückweg ein wenig Regen abbekommen habe.
Morgen geht's nach Taupo weiter, da folgt dann wahrscheinlich der nächste Bericht.
Bis dahin alles Gute,
Heiko

blubb.

Rotorua. blubb
So machen die meisten heißen Quellen von dieser kleinen Stadt, die nach dem See benannt ist, an der sie liegt.
Heute bin ich zu Fuß in und um die Stadt herum, an Millionen blubbernder Tümpel und Teiche vorbei, am See entlang und durch die Stadt zurück.
Kostet nix und ist schön. Es hat nicht mal geregnet und die Sonne hat sich auch gezeigt und schöne Wolken waren zusehen, hinter die sich dann manchmal die Sonne verkrochen hat.
Die haben echt lustige Vögel hier, damit meine ich Tiere. Viele der Tiere sind endemisch hier und darum kann man einige Geschöpfe sehen, die einem seltsam und fremd vorkommen. An diesen Tümpeln lebt zum Beispiel ein recht großer Vogel, der irgendwas zwischen Huhn und Truthahn ist. Vielleicht kann man den sogar in dem ein oder anderen Bild entdecken.
Viel Spaß.
Heiko Out