Freitag, 20. April 2012

Roadtrip!

Hallo Freunde!

Jetzt gehts los: lustigerweise im SUV.
Heute ist ja Freitag und da war in der Vermietung so viel los, dass gerade kein Wagen in der billigsten Klasse, die ich reserviert hatte, mehr frei war. Kurzerhand hat mir der Typ von der Vermietung nen Toyota RAV4 zum gleichen Preis angeboten.
Leider geil.
Jetzt geht es Richtung San Diego.
Man hört sich,
Heiko

Donnerstag, 19. April 2012

Los Angeles

Hallo hallo.

2 Tage los Angeles, ich hab mir Hollywood und Downtown angeguckt, jetzt reicht es auch mit dem rumlaufen. Ab morgen hab ich zunächst für 2 Wochen einen Mietwagen, mit dem ich dann erstmal Richtung San Diego fahre. Mal gucken, wo es mich danach hin verschlägt.
Ich hab mir hier doch kein Auto gekauft, davon hat mir ungefähr jeder abgeraten, den ich darauf angesprochen habe. Also muss ich wohl ich den sauren Mietapfel beißen. Tipp für alle, die in den USA reisen wollen: Fahrt nicht allein dorthin. Ich komme mir ein bisschen bescheuert vor, allein ein Auto zu mieten, aber es geht einfach nicht anders...
Hier noch ein paar Bilder von Los Angeles. Es ist eigentlich ganz nett hier, aber die Distanzen sind enorm. Ich hab platte Füße.
Es grüßt ein erschöpfter Heiko

Dienstag, 17. April 2012

Südamerika.

Hallo,

in einer Stunde geht mein Flug nach San Salvador, damit ist der südamerikanische Kontinent dann erst einmal Geschichte für mich.
Was habe ich noch gemacht die letzten Tage?
Eigentlich nicht so viel. Ich hab in einem netten Hotel in Ica übernachtet und die Beine hochgelegt, dass war nach den Wochen vorher auch bitter nötig.
Ich habe Fußball und Basketball im Fernsehen geguckt und über die Reise, die hinter mir liegt nachgedacht und die Reise, die noch vor mir liegt, ein wenig durchdacht.
Naja, so ganz ohne irgendetwas aktives ging es dann doch nicht, 2 Tage lang. Ich war sandboarden in der Wüste. War aber nicht so spannend und spektakulär wie erhofft. Macht aber nichts, denn die Buggyfahrt, die da mit dabei war, war umso cooler.
Das war wie Achterbahn fahren. Die Wüste um Ica muss man sich wie eine Wüste aus dem Bilderbuch vorstellen. Sand, Sand und Sand, aufgehäuft zu mächtigen Dünen. Dann gibts da noch so ne künstliche Oase, die Huacucina oder so heißt. Ganz nett, aber nichts weltbewegendes, zumal man da alle 2 Meter angesprochen wird, ob man nicht doch ne Tour oder sich nicht doch ein Sandboard leihen möchte.
Die Sandboards dort sind ein wenig geformte Holzbretter, da habe ich an anderen Orten schon bessere gesehen. Schade darum, denn so hat man keine Kontrolle über die Fahrt, oder zumindest nur wenig. Das Buggy fahren bzw. mitfahren war wie gesagt deutlich spaßiger.
Jetzt freue ich mich auf einen neuen Kontinent, andere Menschen und vor allem ein Sprache, die ich einigermaßen solide beherrsche. Das wird so erleichternd. Südamerika ist ja echt mega toll gewesen, aber ich habe grad absolut keine Lust mehr darauf, mit meinen 3 Sätzen Spanisch herum zu krebsen. Es war echt okay für die Zeit, aber länger will ich das jetzt nicht mehr haben. Wenn ich nochmal auf diesen Kontinent reise, dann gibts vorher nen Spanischkurs oder so ähnlich ;)
Ich lasse mich auch ab jetzt nicht mehr darüber aus, versprochen.
Heute Nacht um 0:00 Uhr Ortszeit werde ich dann in Kalifornien auf dem LAX landen. Ich hab um die 5 Stunden Aufenthalt in San Salvador und hoffe, dass ich dort das Champions League Halbfinalhinspiel zwischen Bayern und Madrid angucken kann!
In LA hab ich schon ein Hostel für 3 Tage und werde in der Zeit dann mal Canon besuchen und mich um Transportation in den USA kümmern. Gesetz dem Fall, ich darf einreisen ;)
Impfpass und Visumnummer habe ich bereit, aber man weiß ja nie... USA sind ja doch ein sehr spezielles Thema. Haha...
Ihr werdet's erfahren.
Herzlichen Glückwunsch auch an dieser stelle an meinen Vater, der hat heute Geburtstag.
Alles Gute!

Bis dann,

Heiko

P.S.: Lima hat nicht wirklich ein offenes WLAN am Flughafen, was ist hier kaputt?

P.P.S.: San Salvador. WLAN, Strom und bequem sitzen. Yay.
15 Minuten noch vom Spiel gesehn.
Wunderbar!

Sonntag, 15. April 2012

360° Peru & Bolivien

Cusco & Saqsayhuaman

http://360.io/6zY5Vh

Inka Trail

http://360.io/vXhKQg

Salar de Uyuni Teil 1

http://360.io/eZP8cL

Salar de Uyuni Teil 2

http://360.io/ZaSPa7

Salar de Uyuni Teil 3

http://360.io/KSAADQ

San Pedro de Atacama

http://360.io/xQq8aW

Enjoy!


Samstag, 14. April 2012

Ica

Hallo!

Endlich in Ica. Wer mal gucken will, was ich so die letzten Tage gemacht habe, braucht nur ne Karte angucken(oder google Maps) und den Weg von San Pedro in Chile nach Ica in Peru verfolgen.
Umgestiegen bin ich in Calama und Arica in Chile und dann nochmal in Tacna in Peru.
Um 4 Uhr morgens bin ich hier angekommen und bin total platt durch die Straßen gelaufen und zu einem Hotel gegangen.
Da hab ich dann bis 10 Uhr im Koma gelegen und jetzt erfreue ich mich an Sofas auf dem Hoteldach mit einigermaßen schnellem Internet. Ich mach jetzt erstmal nix und entspanne :)
Liebe Grüße.

San Pedro in der Atacamawüste

Schöne Wüste, Teil II

Ich kam also mit einem Bus in San Pedro an. In diesem Bus lernte ich einen Holländer und einen Briten kennen, die auch die Uyunitour hinter sich hatten und erstmal in San Pedro Halt machen wollten. Wir taten uns zusammen und gingen erst gemeinsam essen und danach auf die Suche nach einer Unterkunft und dann zu den Busunternehmen, geeignete Strecken für uns finden. Eine Verbindung nach Salta, Argentinien, eine nach Valparaiso in Chile und meinen Bus nach Arica. Mein Bus ging heute um 19 Uhr, also entschloss ich, noch etwas in San Pedro zu erleben.
Zusammen mit den beiden Jungs habe ich mir dann heute Fahrräder gelegen und das Valle de la Luna erkundet. Super war das. Einen Canyon mit Salzablagerungen, riesige Sanddünen, Steinformationen und unendliche Weiten.
Wir sind insgesamt 28 km gefahren, ging aber ständig auf und ab auf holpriger Strecke, das war schon anstrengend, wobei es auf dem Rückweg sehr schön lang bergab ging :)
Nach dem ganzen Fahren im Jeep war ein bisschen Bewegung auch nicht verkehrt.
Lustig war, dass es geregnet hat, denn Luke(der Engländer) meinte, das diese Wüste einer der trockensten Orte der Welt sei. Mysteriös!
Das war auf jeden Fall ein prima Aufenthalt mit einer echten, warmen Dusche und leckerem Essen und einem guten Hostel. Aber das hat alles seinen Preis, wenn man aus Bolivien kommt, erscheint Chile gleich noch teurer als zuvor. Aber so Klopapier auf dem Klo ist dann schon ein Luxus, den man gar nicht mehr gewohnt ist, nach Peru und Bolivien ;)
Wüsten und Höhlen und Cañons, das finde ich prima :)
Hier ein paar Impressionen des Tals des Mondes.
Lieben Gruß,
Heiko

Salar de Uyuni

Hallo,

Ich sitze nach kurzer, aber intensiver Zeit in Bolivien in Chile im Bus Richtung peruanische Grenze. Das Ziel ist Arica. Von dort geht es dann zurück auf peruanisches Gebiet.
Genau weiß ich noch nicht wohin, aber ich denke, ich werde gleich ein ganzes Stück bis Ica fahren und dort noch 2 Tage verbringen, bevor ich nach Lima reise, um meinen nächsten Flug in eine andere Welt zu nehmen.
Die Wüste von Uyuni war unglaublich beeindruckend und sogar ziemlich vielfältig.
Ich bin morgens um kurz nach 7 in Uyuni nach einer katastrophalen Busfahrt von La Paz aus angekommen und habe erstmal gefrühstückt.
Dann hab ich um 8 eine 3 Tages-Tour gebucht, die um 10:30 Uhr starten sollte und für mich 3 Tage später an der chilenischen Grenze enden sollte. Da warte ein Bus auf mich.
Am ersten Tag war ich dementsprechend groggy nach dem ich kaum geschlafen hatte.
Meine Gruppe bestand aus 3 Paraguayern, 2 Argentiniern und Edwin, unserem bolivianischen Guide.
Ich wollte die Gruppe nicht aufhalten und habe denen gesagt, dass die wegen mir kein englisch reden müssen.
Also ging es munter auf Spanisch los.
Ich saß immer gern dabei und habe nichts verstanden. Das wichtigste hat mir der Argentinier Gonzalo übersetzt.
Zunächst ging es zu einem Zugfriedhof nahe Uyuni. Das sah schon sehr seltsam aus, wie die Züge so in der Wüste vor sich hin rosten.
Wir haben anschließend ein kleines Dorf besucht, wo uns ein wenig gezeigt wurde, wie das Salz so verarbeitet wird. Ich hab aber keine Ahnung :D.
Danach ging es zur Salzwüste, wo tatsächlich alles einfach weiß ist.
Dort haben wir gegessen und sind dann zu einem Teil gefahren, wo noch Wasser stand und atemberaubende Reflexionen zu sehen waren. Stark!
Unser Jeep war ein Lexus, recht komfortabel und auch recht gut gefahren vom guten Edwin.
Übernachtet haben wir in einem kleinen Ort am Rande der Wüste. Dort kam zum ersten Mal der Schlafsack zum Einsatz und er hat einen guten Dienst erwiesen. Wird ein wenig kalt in der Wüste und die Herbergen dort haben nicht so die mega Ausstattung.
Am nächsten Tag ging es durch die Wüste, wo nicht mehr so viel Salz war, dafür aber tolle Steinformationen zum rumklettern und solche Späßchen.
Außerdem gab es einige Lagunen mit Massen an Flamingos. Sehr elegante Vögel, das muss man sagen.
Ein toller Ort jagte den anderen.
Abends haben wir in so ein paar Hütten mitten in der Wüste übernachtet. Hier wurde es richtig frostig. Dafür konnte man unfassbar viele Sterne sehen. Mittlerweile waren wir auf 4.400 m Höhe, das merkt man schon sehr krass. Man hat ständig Durst, ist schnell außer Atem und muss ständig pinkeln. Ein Teufelskreis...
Der Himmel war klar und es gab keinen Storm, außer ein wenig Lampen, die von Solarzellen angetrieben waren , also auch kaum Licht.
Ich habe noch nie so einen mit Sternen gefüllten Himmel gesehen. Schön!
Am nächsten Morgen ging es um 5 Uhr Richtung Geysiren, alles war total vernebelt und kalt, gefroren und beeindruckend. Wir kamen dort bis auf 5.000 m Höhe.
Gefrühstückt haben wir in ein paar Hütten an einem See, wo man auch in heißen Quellen baden konnte. Das habe ich natürlich gemacht. Die waren so heiß, dass man Schmerzen hatten, als man aus der Kälte hineinstieg.
Danach war mir aber im Vergleich zu meiner Gruppe, die nicht im Wasser waren, doch ziemlich warm :)
Wir haben uns dann auf dem Weg zur Grenze noch eine Lagune angeguckt, wo es eine Rolle Reflexion mit einem Berg gab.
Danach musste ich mich verabschieden, denn die anderen fuhren nach Uyuni zurück. Ich stieg in den Bus und überquerte zum dritten Mal die Grenze nach Chile. Dann war ich in San Pedro in der Atacamawüste. Doch dazu später mehr in dem Beitrag zu San Pedro.
Genießt die Bilder, da kommen auch noch ein paar nach, wenn mir die Anderen ihre Bilder schicken, denn die Südamerikaner in meiner Gruppe hatten alle tolle Kameras und werden mir noch einige Bilder zusenden. Freut euch darauf.
Hier erstmal meine ;)
Gruß,
Heiko