Montag, 26. März 2012

Nach Santiago.

Das Kapitel Argentinien und Chile wird morgen für diese Reise zumindest beendet sein.
Buenos Aires - Ushuaia - Puerto Natales - El Calafate - El Chaltén - El Calafate - Puerto Natales - Puerto Varas - Castro - Puerto Varas - Valdivia - Pucón - Chillán - Pichilemu - Santiago.
Das sind die Stationen, wo ich übernachtet habe.
Wo ich genau gewesen bin, ist noch viel mehr und sollte ja hoffentlich in diesem Blog stehen. Gegen Ende geht es, wie auch in Südafrika immer schneller zu Ende, als man vermutet.
Jetzt habe noch einen Tag in der Hauptstadt vor mir, wie immer habe ich keine Ahnung, was mich erwartet. Aus Erzählungen weiß ich aber, dass Santiago wohl eine schöne Stadt ist. Na dann, mal sehen.
Ab hier bin ich auch wieder allein unterwegs, Michael, der Kanadier, der mich begleitet hat, ist in Pichilemu geblieben und kommt erst in 3 Tagen nach Santiago, um dort auf ein großes Musikfestival zu gehen. Ich verpasse da wegen dem Flug. Da kann man nix machen, aber die Aussicht ist ja nicht so schlecht :]
Mal gucken, wie Peru so ist. Ich habe ja „nur“ 3 Wochen bis zum nächsten Flug von Lima, mal gucken, wie weit ich es schaffe, bis nach Bolivien und zurück, das ist der Plan. Aber auf Teufel komm raus werde ich das sicher nicht durchziehen. Auf Stress habe ich keine Lust.
Ich werde erstmal 2 Tage in Lima bleiben und die Stadt ansehen und das nächste Ziel bestimmen.
Ich bin schon ganz aufgeregt, es liegt wieder was neues an. =]
Wahrscheinlich hört ihr von mir aus Lima oder morgen noch aus Santiago.
Für alle Freunde des Social Networking: ich habe mich bei Facebook deaktiviert. Ich brauche das nicht. Wer tatsächlich was mit mir zu tun haben will, kann mir genauso gut eine Email schreiben oder mich im Skype oder Whatsapp anschreiben.
Vorteil für alle, die kein Facebook nutzen, ist, dass ich jetzt wohl öfter in diesen Blog schreibe.
Yay!
Herzlichen Gruß aus dem chilenischen Niemandsland.
H

Samstag, 24. März 2012

Pichilemu

Hallo.
Zunächst einmal: es geht mir gut. Ich bin für 3 Tage in Pichilemu, ein wunderschöner Ort zum Surfen. Die letzte Station hier in Chile. Am Montag geht's nach Santiago, am Dienstag flieg ich dann nach Lima, Peru.
Hier erhole ich mich gerade etwas und lege die Beine hoch und surfe morgen etwas. Heute Abend war ich in den Sonnenuntergang joggen, das war großartig. Ich hänge mal ein paar Fotos an von diesem schönen Plätzchen. Hier gibt es aber auch nicht so viel zu tun. Also muss man einfach mal nix tun :].
Die reise hier hin von Pucon war aber ganz schön weit. Wir haben das an zwei Tagen erledigt und in Chillán eine Nacht verbracht. War nicht so schön, aber okay. Schlimm war es auch nicht :)
Ich melde mich aus Santiago oder Lima,
Der Heiko

Mittwoch, 21. März 2012

Valdivia und Pucón

Hallo,

Leider haben wir hier etwas unter schlechtem Wetter gelitten, aber gestern war es (endlich) mal wieder schön. An diesem gestrigen Tag sind wir dann auf den Villarica Vulkan gewandert. Das ist ein aktiver Vulkan und wenn man oben ist, dann rumpelt die Erde schon gewaltig. Kaum vorzustellen, dass das natürlichen Ursprungs ist. Wir haben sogar ein wenig Lava aus dem Krater hochspritzen gesehen. Das ist s Job beeindruckend. Hoch ging es so knapp 5 Stunden, das war schon ein körperliche Herausforderung. Etwa 2 Stunden davon ging es mit Spikes unter den Füßen über einen Gletscher, der auf dem Vulkan liegt. Auf dem Rückweg rutscht man dann auf seinem Hintern diesen Teil herab, sehr geil.
Davor in Valdivia hab ich nicht soviel gemacht, wir haben dort die Stadt angeguckt, wo es einen Fischmarkt, und ein paar Seelöwen gesehen. Abends haben wir uns dann zum St. Patricks Day in einen Irish Pub gehockt und lecker Bier getrunken.
Meine Zeit in Chile auch schon fast herum, am 27. geht mein Flieger nach Lima. Wahnsinn.
Ihr wisst, wie man mich erreicht.
Liebe Grüße,
Heiko :)

Donnerstag, 15. März 2012

Puerto Varas - Chiloé - Puerto Varas

Hallo [dein Name],

Nachdem Fährenausflug hat mich eine leichte Erkältung heimgesucht, von der ich jetzt aber fast wieder erholt bin, einige Tage ging es mir jedoch nicht wirklich gut.
Ich reise zurzeit mit Michael, einem Kanadier, der bis Santiago mit mir zusammen Chile erkundet.
An der Krankheit bin ich allerdings selbst mit Schuld, da ich am Sonntag beim canyoning war, das kann man sich so wie raften ohne Boot vorstellen, man schwimmt, läuft und springt quasi einen Fluss entlang. Macht total Spaß, aber da ich schon ein wenig angeschlagen war und es am Sonntag die ganze Zeit geregnet hat, hat mit das im Nachhinein nicht so gut getan.
Toll am canyoning ist, kleine Wasserfälle heruntergespült werden oder aus bis zu 14 Metern in natürliche Wasserlöcher zu springen.
Man bekommt einen Neoprenanzug, Schuhe, Handschuhe und Helm und dann geht's los. Trotz dem Neopren wird's irgendwann kalt, wenn die Sonne nicht scheint.
Ich hab auch ne DVD mit Videos davon, da werd ich mal bei Gelegenheit ein paar hochladen :)
Nach Castro auf Chiloé bin ich dann gefahren, Chiloé ist eine Halbinsel, die südlich von Pto. Montt liegt.
Dort habe ich aber nur mit Michael Castro selbst angeguckt, ich lag meistens im Bett und hab meine Krankheit kuriert.
Auf der Fähre nach Chiloé hab ich allerdings einige Robben und Pinguine
gesehen, die da gerade Fisch gejagt haben. Sehr cool. Da hab ich dann mal wieder mein Teleobjektiv vermisst...
Wie gerade übrigens auch.
Denn jetzt bin ich bei den Wasserfällen von Petrohue, laut dem kleinen Park hier die schönsten und meist besuchten in Chile. Es ist tatsächlich wunderschön, aber hier ist grad gar nix los :) Mein Glück!
Außerdem gibt es nicht nur Wasserfälle, sondern gleich noch nen Vulkan, den Osorno, im Hintergrund, schöne Wälder und glasklare Flüsse.
Meine Kamera vermisse ich hier wegen der Vögel, die hier zahlreich vorhanden sind.
An dem Fluss, an dem ich grad Pause mache, sind Enten auf dem Wasser und vor allem in dem Busch direkt neben mir 3 Kolibris beim Nektarschlürfen :)
Ziemlich schön, mit der iPhone-Kamera aber nicht zu erkennen....
Gleich fahre ich wieder nach Puerto Varas zurück, von wo es morgen dann nach Valdivia weitergeht.
Du hörst von mir,
Sein Heiko

Freitag, 9. März 2012

Puerto Natales - Puerto Montt

Ahoi.
Da bin ich wieder an Land, online, zurück in der „normalen“ Welt.
Montag Abend bin ich also auf die Schiffsreise von Pto. Natales aufgebrochen. Zunächst waren viele vergleichsweise junge Menschen an Bord, hat sich eigentlich ziemlich gut gemischt.
Leider war das Wetter eher bescheiden, als wir am Dienstag morgen dann abgefahren sind. An dem Tag sind wir an einen Gletscher herangefahren, den konnte man doch ganz gut sehen. Ansonsten war das meiste im Nebel und in den Wolken verborgen. Umso mehr Zeit, sich mit Menschen aus aller Welt über ihre Reisen auszutauschen. Am Mittwoch war das Wetter noch schlechter, es hat fast unterbrochen geregnet...
Viel gelesen, viel gegessen, viel geschlafen.
Am Mittwoch sind wir auch über offenes Wasser gefahren, das hat ganz schön geschaukelt. Also so lange lesen ging dann doch nicht soooo gut =].
Donnerstag war dann aber ein traumhafter Tag wie aus dem Bilderbuch. Man konnte wegen dem Sonnenschein den ganzen Tag draussen sitzen, und das in Shorts, T-Shirt und barfuß.
Morgens bin ich, wie immer, früh aufgestanden, um den Sonnenaufgang zu sehen. Am Mittwoch war dieser komplett von Wolken verdeckt. Die Tage haben wir immer im Pub des Schiffs ausklingen lassen und dann das ein oder andere Bier getrunken und sehr viel Karten gespielt.
Ich hab ein paar nette Kartenspiele gelernt, die Hälfte aber schon wieder vergessen.
Heute morgen um 7 gab es dann Frühstück, und wir sind um 8 in Pto. Montt von Bord gegangen.
Ich bin dann mit dem Bus für 2 € nach Pto. Varas gefahren, hier hatte ich mit nen Hostel gebucht.
Pto. Varas liegt so 25 km nördlich von Pto. Montt und ist wesentlich schöner.
Das ist hier so eine deutsche Enklave, hier gibt's so einige, die hierhin ausgewandert sind. Hier gibts be deutsche Schule und im Hostel reden sie mit mir deutsch (naja, eine Frau nur). Irgendwie seltsam hier so auf der anderen Seite von Einheimischen mit deutsch angesprochen zu werden, normal ist das den 19528940 deutschsprachigen Touristen vorbehalten...
Ich hab mich dann ne Runde zum Mittagsschlaf begeben und werde jetzt einkaufen(aufm Boot gabs alles so :/), was essen und schauen, was ich morgen machen möchte.
Ich werde davon berichten!
Lieben Gruß,
Heiko

Samstag, 3. März 2012

Torres del Paine - Teil zwei

Hallo Leser.
Morgen gehts auf die Navimagfähre nach Norden, raus aus Patagonien.
Zum Abschluss gab es nochmal einen Tag mit besten Wetter im Torres del Paine. Als fleißiger Leser wisst ihr ja, dass ich da schonmal da war und gewandert bin.
Heute war ich also mit dem Bus unterwegs, im Touristenstil.
Das war echt mal ne andere Erfahrung.
Viele Orte in kurzer Zeit. Bisschen stressig, aber man sieht auch viele schöne Sachen.
Ich werde mal ein paar Fotos anhängen. Super war die Mittagspause, wo ich mich in die Sonne auf die Wiese gelegt habe und ein bisschen geschlafen habe :)
Ich bin dann erstmal offline für ein paar Tage. Man liest sich.
Euer Heiko

Donnerstag, 1. März 2012

Roundup: El Calafate und El Chaltén

Hallo Leser,

In Calafate war ich noch am Perito Moreno Gletscher, da sind so Balkons, da kann man den ganzen Tag diesem riesigen, wunderschönen Gletscher beim schmelzen zugucken. Zwischendurch fallen riesige Eisbrocken herab und erzeugen Fontänen, die bis auf die Höhe des Gletschers hinaufspritzen. Man kann auf dem Gletscher wandern, aber das kostet relativ viel, also hab ich nach entschieden, nur die entspannte reguläre Busfahrt zu machen. Man hat dort wirklich lange Zeit, und ich nutzte die Gelegenheit, um zu lesen und zu entspannen. Aufschauen kann man dann, wenn es im Gletscher anfängt zu knacken und zu schlittern, dann kann es sein, dass mal wieder was herunterkommt. Ein wundervoller Ort ist das.
Am Tag danach sind wir nach El Chaltén aufgebrochen, das ist eine künstliche Stadt mit dem Flair eines Skiorts. Liegt halt Top direkt an tollen Bergen, aber sonst gibt's da halt nix.
Hier sind wir dann gestern Richtung Mt. Fitz Roy gelaufen. Das Wetter sah nicht so vielversprechend aus, aber da das unser einziger Tag zum wandern in Chaltén war(außer einer kleinen Tour zum örtlichen Wasserfall), sind wir trotzdem losgegangen. War auch ne gute Entscheidung, denn als wir oben waren, klärte sich das Wolkenfeld und uns boten sich gleich mehrere tolle Anblicke.
Die Wanderung war auch ziemlich anstrengend, aber das war es auf jeden Fall wert.
Sind 8 1/2 Stunden insgesamt unterwegs gewesen.
Jetzt sitzen wir im Bus nach Calafate zurück, der Bus hatte leichte Verspätung, aber das ist schon okay.(leichte Verspätung ist ungefähr ne Stunde)
Morgen früh geht's dann zurück nach Pto. Natales, und dann schauen wir da weiter.
Alles Gute,
Heiko

Hier noch ein 360°-Bild:
http://360.io/4x67bs